Mein Wahlkreis: Mannheim
2. August: Hearing: Wir sind Staat!? Was bleibt von Gaucks Impulsen für unsere Demokratie?
Rund 100 Interessierte fanden sich im Jungbusch im Cafga ein, um mit Gerhard Schick und seinen Gästen Dr. Hugo Müller-Vogg (Bild-Zeitung), Prof. Dr. Andrea Römmele (Hertie Scholl of Governance) und Gerhard Fontagnier, grüner Stadtrat zu diskutieren. Sie debattierten unter anderem die Fragen, warum und ob die Deutschen mit der Demokratie unzufrieden sind, warum die Wahlbeteiligung sinkt, wie sich die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger vom Stadtteil bis zur Bundesebene verbessern lässt und wie die demokratischen Institutionen sich an den technologischen und gesellschaftlichen Wandel angepasst werden müssen.
Christopher Street Day 2009
8. August 2009 - Den Höhepunkt des Christopher Street Day-Wochenendes bildete die Parade durch die Mannheimer Innenstadt. 50 000 Menschen haben den Weg in die Quadrate gefunden, um beim bunten Treiben rund um die Planken dabei zu sein. Nachdem ich gemeinsam mit einigen Kollegen anderer Parteien die Parade eröffnet hatte, ging es zusammen mit Wolfgang Erichson, CSD-Schirmherr und grüner Bürgermeister in Heidelberg, auf zum bunt geschmückten LKW des Kreisverbandes. Mit lautstarker Musikuntermalung bahnten wir uns den Weg durch die gut gefüllten Straßen und hatten gemeinsam eine Menge Spaß.
Natürlich wurde nicht nur gefeiert, sondern auch ganz deutlich gemacht wofür ich und wir Grüne stehen:
• Für die Ergänzung des Gleichheitsgrundsatzes im Grundgesetz Artikel 3.
• Für die volle Gleichstellung der lebenspartnerschaft mit der Ehe.
• Für volles Adoptionsrecht für lesbische und schwule Paare.
Es ist immer wieder eine tolle Sache, in einem derartigen Rahmen mit ganz unterschiedlichen Leuten ins Gespräch zu kommen und gemeinsam die Gleichstellung von Lesben, Schwulen und Transgendern weiter voranzubringen.
Hier noch mein Video-Podcast und einige Bilder von der Parade:
"Wir sind spitze":
Politik und Prosecco
vor dem CSD in Mannheim
7. August 2009 - Am Vorabend des Christopher Street Days habe ich gemeinsam mit dem Heidelberger Bürgermeister Wolfgang Erichson zum Empfang in den Musikpark Mannheim geladen. Unter dem Motto "Wir sind spitze" berichteten Schwule und Lesben aus ihrem Alltagsleben. Auf meine Initiative hin mit dabei: Junge Homosexuelle aus Bydgoszcz, der polnischen Partnerstadt Mannheims, die uns gezeigt haben, dass gerade auch in unserem Nachbarland Polen noch viel zu tun ist für die Rechte von Lesben, Schwulen und Transgendern. Das Engagement der jungen Leute von der Lambda-Gruppe in unserer Partnerstadt ist bemerkenswert und verdient unsere Unterstützung und ganz besonders die der Stadt Mannheim. Nach einer lockeren Gesprächsrunde habe ich den Abend gemeinsam mit meinen Gästen im schönen Ambiente des Musikparks Mannheim bei einem Gläschen Prosecco ausklingen lassen.
Wolfgang und ich im Gespräch mit unseren polnischen Gästen vom Verein Lambda Bydgoszcz
Hearing: Mit Zensur die Freiheit schützen?
Die Aufzeichung ist hier abrufbar.
Hearing: Was ist los im Iran?
3. Juli 2009 - Als mich die ersten Berichte über die massive Unterdrückung der iranischen Oppositionsbewegung erreichten, war mein erster Gedanke: Was kann ich selbst tun? So war es mir ein besonderes Anliegen, eine Veranstaltung zum Thema zu organisieren, bei der Exil-Iraner zu Wort kommen, die über ihre Kontakte in die alte Heimat wenigstens aus zweiter Hand zuverlässig über die aktuelle Lage informieren können. Gerade auch weil die Informationslage nach der Präsidentschaftswahl an vielen Stellen sehr spärlich ist und uns hier in Deutschland oft nur selbstgedrehte youtube-Videos erreichen, erschien es mir notwendig, mich selbst und alle Interessierten im Rahmen eines Hearings, also einer Informationsveranstaltung mit Experten, näher mit der Situation im Iran zu beschäftigen. So traf ich also an einem schönen Sonnerabend im grünen Schillerpark mit der Iranexpertin und Soziologin Saba Farzan sowie mit Anhängern der Bahai-Gemeinde und Exiliranern zusammen. Gemeinsam mit anderen Interessierten hatte ich also die Möglichkeit mit Menschen zu sprechen, die sich bis vor einigen Tagen noch selbst im Iran aufhielten oder die Lage im Land schon lange Zeit beobachten und analysieren. Saba Farzan formulierte dabei ganz deutlich, dass sie eine Unterstützung der Protestbewegung durch den Westen in Form von Sanktionen gegen das Mullah-Regime fordert.

