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Finanzmarktkrise: G7-Vorsitzende Merkel gefordert

17. August 2007 - Die weltweiten Finanzmärkte stecken in der Krise - die Regierung steckt den Kopf in den Sand. Die Sprachlosigkeit von Kanzlerin Merkel und Finanzminister Steinbrück verschlägt einen fast die Sprache: 

Von der Bundesregierung ist seit Beginn der Finanzmarktkrise praktisch nichts zu hören. Dabei hat Bundeskanzlerin Merkel als G7-Vorsitzende eine besondere Rollebei der Bewältigung dieser Krise. Vor allem ist es jetzt notwendig, die Konsequenzen zu ziehen. Zu recht fordert Präsident Sarkozy in seinem Brief an Angela Merkel, dass sich die G7-Staaten dringend auch mit Regeln für dieRatingagenturen beschäftigen müssen. Darüber hinaus steht die Aufsicht über Hedgefonds mit neuer Dringlichkeit auf der Tagesordnung. Hier muss sich die US-Regierung nach den Erfahrungen der letzten Wochen endlich bewegen. Zu deutlich ist gerade in den USA geworden, dass aufsichtsfreie Finanzmarktakteure wie Hedgefonds nicht nur die Finanzmärkte selbst gefährden, sondern auch Auswirkungen auf die Realwirtschaft haben.

Die aktuelle Senkung des Diskontsatzes durch die US-amerikanische Notenbank zeigt, dass sich die Situation auf den Finanzmärkten keinesfalls entspannt. Finanzminister Steinbrück liegt falsch, wenn er meint, die Finanzmarktkrise habe keine Auswirkungen auf Konsum und Wachstum. Die Zurückhaltung der US-Konsumentenwird Deutschland als Exportnation heftig zu spüren bekommen.

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